
Der Landwirt ist die Lösung unserer Probleme
Wie alles begann
Schon in jungen Jahren faszinierte mich die Perfektheit der Natur und wie wir Menschen durch unser Tun diese Perfektion Zug um Zug zerstören. Allfällig sichtbar war das für mich an der Fränkischen Saale, meinem Heimatfluß. Dort machte ich schon als Schüler biologische und chemische Wasseruntersuchungen und konnte die Verschlechterung der Wasserqualität und dessen Auswirkungen sehenden Auges erleben. Mit 18 hatte ich mein erstes Wasserlabor (Merck, Titration, Colorimetrie) und mit 20 fertigte ich ein erstes Gewässergutachten für die Regierung in Unterfranken. Diese Zeit damals prägte mein späteres Leben. Die Optimierung von Milieus wurde zum Leitthema. Mein beruflicher Start war bei der Bundeswehr, wo ich als Krankenpfleger ausgebildet wurde. Schon bald wurde mir klar, daß es zwischen den physiologischen, biologischen und chemischen Prozessen im Wasser und im Menschen sehr große Ähnlichkeiten gibt und vermutete, daß diese auch in Böden zu finden seien. Meine spätere berufliche Tätigkeit als Medizinprodukteberater führte mich fast immer zu Anbietern aus der ganzheitlichen Medizin, wo es ja auch um die Veränderung von Milieus im Körper geht, um als Patient den Weg zu neuer Gesundheit ohne Tabletten zu finden. Auch hier kam ich immer wieder in Kontakt mit Landwirten und ihren gesundheitlichen Problemen. Dabei kamen auch Fragen zur Gesundheit von Böden auf. Schnell wurde mir klar, daß Wasser, Mensch, Tier und Boden letztlich dieselben Mineralien benötigen, denselben Prinzipien unterliegen und nahezu dieselbe Mikrobiologie darüber entscheidet, ob Gesundheit oder Krankheit ins Spiel kommt. Stickstoff, Phosphor etc braucht jede Lebensform zum Leben, aber die wahre Quelle liegt im Vorhandensein möglichst aller Mineralien.
So gelangte ich zu folgender Erkenntnis: Der Weg in eine langfristig stabile Gesundheit führt über eine gesunde und stabile Mikrobiologie und das erfordert wiederum die Anwesenheit fast aller Mineralien und Nährstoffen, nicht nur die Anwesenheit der 3 Königsnährstoffe N-P-K. Das gilt für Mensch und Tier, aber genauso für Gewässer und Böden. In den 80er Jahren war unser Wissen über diese Dinge sehr begrenzt. Heute profitiere ich von meinen Vorkenntnissen aus all diesen Bereichen (Gewässer, Mensch und Tier), wenn es um Betrachtungen von Böden geht.
In memoriam danke ich an dieser Stelle meinem Schwiegervater, Dr. Hans-Joachim Flasshoff (Tierarzt und Mikrobiologie, Firmengründer der Labore Laboklin und L&S) für den regen Austausch, die kritischen Würdigungen und viele wertvolle Anstöße, die letztlich zur Gründung vom Mikrobiom-Lab Bodenlabor führten.
Bahnbrechender Erkenntnisgewinn
Heute haben wir tiefe Einblicke in die Welt der Mikroorganismen in Böden. Das war vor 10 Jahren noch anders. Dieser Erkenntnisgewinn entspricht einem Quantensprung und darum ist die Zeit nun reif, dieses Wissen mit den Landwirten zu teilen. Heute können die Artenzusammensetzung im Boden feststellen und daraus ableiten, in welchem Umfang ein bestimmter Boden seine volle Kraft entfaltet hat und was man konkret unternehmen kann, um die Vitalität von Böden zu optimieren. Heute erhalten wir konkrete Antworten auf viele Fragen zu den Mikroorganismen und benötigen dabei nicht einmal Mikroskope. Sogar komplexe Fragen lassen sich häufig mit den neuen Methoden binnen 30 Sekunden beantworten, wie z.B. mit der Durchflußzytometrie, die wir bei Mikrobiom-Lab Bodenlabor einsetzen: Wieviel Bakterien produziert ein guter Komposttee? Was bestimmt das Wachstum der Mikrobiologie im Boden wirklich? Wirken Biostimulantien günstig für das mikrobielle Wachstum? Welche Art der Gülleaufbereitung macht am meisten Sinn? Was verändert EM im Boden wirklich? Welche Faktoren hemmen das Bodenleben, welche fördern sie? Welche Mikroorganismen fördern einen vitalen Boden, welche hemmen sie? Welche Frage haben Sie? Möglicherweise haben wir die Antwort.
Mehr Kontrolle über den Boden - für Jedermann!
Die gute Nachricht liegt darin, daß Landwirte über die Messung des Brix und der elektrischen Leitfähigkeit mit einfachsten Methoden selber feststellen können, wie gut sich die Mikrobiologie im Boden entwickelt. Das ergibt einfache, aber doch aussagekräftige Hinweise auf den mikrobiellen Status des Bodens. Ist der Brix zu niedrig, dann sind zuwenig Mikroorganismen aktiv. Ist die Leitfähigkeit zu niedrig, gilt dasselbe.
Aufbauend auf diesen einfachen Kontrollen können wir dann mit unseren Methoden konkrete Tipps zur Optimierung des Bodens geben, um die Bodenfruchtbarkeit und die Vitalität zu erhöhen.
Die Stufen unseres Erfolgs
Wir brachten den Güllechecker auf den Weg, der erstmals die Fäulnis in der Gülle in Rottestufen differenziert und wir haben einen Weg aufgezeigt, wie man Gülle gezielt von Fäulnis in Rotte überführen kann. Mit dem Güllechecker wurden erstmals Güllen unterschiedlichster Quellen differenzierbar. Mit unserem unserem Biosed-Konzept entwickelten wir einen revolutionären Ansatz zur Teichsanierung und sorgten für einen reibungsloseren Betrieb von Fischteichen. Mit dem Biosed-Konzept gelangt man zuverlässig zu algenfreien Fischteichen oder Schwimmteichen oder auch Tiertränken auf wirklich simple Art und Weise. Ohne Einsatz von Chemie, nur mit den Mitteln der Natur. Sogar viele Skiliftbetreiber in Österreich behandeln ihre Speicherteiche für die Schneekanonen mittlerweile nach dem Biosed-Konzept. Und letztlich haben wir zur Verbreitung von Vulkangesteinsmehl als Standard zur Remineralisierung landwirtschaftlicher Böden mit vielen Veranstaltungen, Forschungsbeiträgen, Webinaren und Feldtagen erheblich beigetragen.
Ein Traum ging in Erfüllung
Seit meinen Schülertagen träumte ich von einem eigenen Labor zur Diagnostik von Mikrobiomen, also mikrobiellen Lebensgemeinschaften. Man konnte nur kultiviertere Bakterien züchten, damit erfaßte man nur 1-10% aller Bakterien. Alternativ der Blick durchs Mikroskop, aber auch das ist ein mühsamer Weg. In den letzten fünf Jahren feierte die Mikrobiologie einen Sieg nach dem anderen und vollbrachte einen Quantensprung im Gewinnen von Erkenntnissen und in der Technik. Heute kann man mit der Durchflußzytometrie exakt und binnen 30 Sekunden Zellen exakt zählen und auswerten und mit DNA-Analysen schauen wir heute tief in den Mikrokosmos des Mikrobiomsboden hinein - zu bezahlbaren Preisen mit erstaunlicher Erkenntnisbreite. Jetzt ist es möglich, die bestehenden Milieus zu erkennen und diese gezielt zu optimieren. Der Weg zu mehr Bodenfruchtbarkeit und zum Aufbau von Humus wird beschleunigt, denn die Mikrobiologie im Boden macht diesen Prozess.
Schildern Sie mir gern Ihr Problem. Kauen Sie mir ein Ohr ab.
Wir sind die Problemlöser aus Oberthulba.
Oberthulba? Liegt zwischen Würzburg und Fulda.
Ich freue mich auf Ihren Anruf.
Herzlichst
Peter Flaßhoff-Gockel
Tel +49(0)172-7975690
Abonniere unseren Newsletter.
Melde Dich mit Deiner E-Mail-Adresse an, um Neuigkeiten und Updates zu erhalten.